In Neuburg wurde die GPI Gesundheitspartner IngolStadtLandPlus GmbH gegründet.
 

V.l.: Günter Strobl (Kliniken St. Elisabeth), Dietmar Eine (Kreiskrankenhaus Schrobenhausen), Thomas Oppel (GO IN), Andreas Stobbe (Geriatriezentrum Neuburg), Heribert Fastenmeier (Kinikum Ingolstadt), dahinter Landrat Roland Weigert und Schwester Maria Goretti-Böck.

Es ist ja schon schlimm genug, wenn man – zum Beispiel nach einem Sturz vom Fahrrad oder einer folgenschweren Unachtsamkeit bei der Gartenarbeit – ins Krankenhaus muss. An den Krankenhausbesuch muss sich dann vielleicht auch noch eine Aufenthalt in einer Reha-Klinik anschließen oder es ist eine spezielle Betreuung des Patienten erforderlich, eventuell auch ein zusätzlicher Check bei einem Spezialisten. So weit, so nötig. Aber wenn dann z.B auf den Reha-Platz oder den Termin beim Spezialisten lange gewartet werden muss, Ärzte und Betreuer ständig wechseln und man „seine Geschichte“ jedes Mal von vorne erzählen muss, dann geht das Gesunden an die Nerven. Obwohl die doch geschont werden sollen. Die „GPI Gesundheitspartner IngolStadtLandPlus GmbH“ will das ändern.

Das Klinikum Ingolstadt, das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen, die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg, das Geriatriezentrum Neuburg und das Ärztenetz GO IN haben diese Kooperation nun offiziell besiegelt. Als „GPI Gesundheitspartner IngolStadtLandPlus GmbH“ wollen diese fünf Partner künftig enger zusammen arbeiten und Synergien schaffen.

„In Zukunft werden nicht einzelne Krankenhäuser um die Patienten konkurrieren, sondern die Regionen“

„Diese Art der Kooperation ist einmalig in Deutschland, wir gehen damit einen ganz neuen Weg,“ betonte Roland Weigert, der Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen nachdem die Kooperationspartner in Neuburg den entsprechenden Vertrag unterzeichnet hatten. „Wir sind dabei eine regionale Big Band zu gründen“, betonte Dr. med. Siegfried Jedamzik, der 1. Vorsitzende des Praxisnetzes GO IN: „Aber wir haben nicht nur einen Dirigenten“. Jeder Gesellschafter stellt bei der GmbH einen Geschäftsführer, alle Beschlüsse müssen einstimmig gefasst werden. Was in den 90er Jahren noch undenkbar gewesen wäre, ist jetzt erklärtes Ziel der GPI Gesundheitspartner: „Es geht nicht um Konkurrenz und darum, den anderen aus dem Markt zu kicken, sondern um das Zusammenrücken“, so Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt. Man wolle die Region auf dem Bereich der medizinischen Versorgung insgesamt fit für die Zukunft machen. Dazu gehöre z.B. die gemeinsame Nutzung teurer, hochmoderner medizinischer Geräte, eine gemeinsame Ausbildung bestimmter Berufe und der Austausch von hochqualifiziertem Personal innerhalb der Kooperationspartner. Das bringt logistische, wirtschaftliche und organisatorische Vorteile für alle Beteiligten – und soll im Endeffekt dem Patienten zugute kommen. Oder wie es die Generaloberin der Elisabethinerinnen in Neuburg, Schwester Maria Goretti Böck treffend formulierte: „Es ist ein Zusammenschluss zum Wohle der Menschheit.“ Es war übrigens ihr Orden, der den Anstoss zu dieser Kooperation gegeben hat, schließlich arbeiten die Schwestern schon länger intensiv mit dem Klinikum in Ingolstadt zusammen.

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